Kinderherzen erspüren den Kreuzweg
Was geschah am Karfreitag eigentlich genau? Um diese Frage altersgerecht zu beantworten, lud die Pfarreiengemeinschaft Saal/Teuerting zu einem besonderen Kinderkreuzweg in die Christkönigskirche ein. Über 50 Kinder machten sich gemeinsam mit ihren Familien auf den Weg, um das Leiden und Sterben Jesu aktiv nachzuspüren. Das Vorbereitungsteam der Pfarrei Christkönig hatte die Andacht so gestaltet, dass die jungen Teilnehmer ganz im Mittelpunkt standen. Durch gemeinsames Singen und Beten wurde die Geschichte Jesu lebendig und verständlich erzählt. Ein besonderes visuelles Highlight unterstützte dabei die Erzählung: Die einzelnen Stationen des Kreuzweges wurden in hellen, kindgerechten Illustrationen direkt an die große Kirchenwand gebeamt. An den verschiedenen Stationen tauchten die Kinder tief in das Geschehen ein: Leicht verständliche Texte und Impulse schlugen dabei immer wieder die Brücke zum eigenen Alltag der Kleinen. Besonders eindrucksvoll war das aktive Gestalten der Stationen. Mit großem Eifer und spürbarer Ernsthaftigkeit brachten sich die Kinder ein. Als Zeichen für schwere Momente und Sorgen legten sie Steine vor das Kreuz nieder. Doch der Weg endete nicht in der Trauer: Zum Zeichen der Hoffnung und der herannahenden Auferstehung wurden im Anschluss Blumen am Kreuz niedergelegt. Die stimmungsvolle Feier vermittelte den Familien die zentrale Botschaft des Osterfestes: Dass Gott immer liebend an ihrer Seite ist und in traurigen Zeiten Hoffnung schenkt.
Palmsonntag in Christkönig
Am letzten Sonntag der Fastenzeit, dem Palmsonntag, wird der Einzug Jesu in Jerusalem gefeiert. Trotz des nasskalten Wetters haben sich viele Kinder, Erwachsene und Familien am Alten Friedhof versammelt, um dann in einer Prozession singend und betend, mit den von Pfarrer Dr. Augustin Lobo gesegneten Palmzweigen, zur Christkönigskirche zu ziehen. Im Pfarrsaal fand, zeitgleich zur Hl. Messe, die von Pastoralrefernt Jürgen Willkofer mit dem Kinderkirchenteam gestaltete Kinderkirche statt. Zum Vaterunser zogen die Kinder dann mit ihren gebastelten Palmzweigen und mit Gitarrenbegleitung singend in die Christkönigskirche ein, wo sie sich alle um den Altar versammeln durften und dann mit den Gläubigen in Gemeinschaft den Gottesdienst gefeiert haben
Pfarrgemeinderat stellt sich vor
Unter dem Motto: „Gemeinsam gestalten gefällt mir“, wurden am 01.03.26 in ganz Bayern die Pfarrgemeinderäte neu gewählt. In der Pfarrei Christkönig/St. Oswald sind nun 15 Personen im Gesamtpfarrgemeinderat vertreten. Hauptamtlich sind Pfarrer Dr. Augustin Lobo, Pfarrvikar Jacob Biji und Pastoralreferent Jürgen Willkofer im Gremium. Von den Gläubigen gewählt wurden: Kathrin Bach, Gertraud Fahrnholz, Eva Feike, Anke Furch, Anna Gruber, Anna-Lena Mader, Christian Mühlbauer, Claudia Nerb, Carolin Plank, Simone Raith, Maria Schinn und Martina Wendlinger. In der konsituierenden Sitzung wurde das bewährte Team Anke Furch als Gesamtpfarrgemeinderatssprecherin und ihre Stellvertreterin und zugleich Schriftführerin Martina Wendlinger von den anwesenden Stimmberechtigten gewählt. Pfarrer Dr. Augustin Lobo bedankte sich bei den scheidenden Pfarrgemeinderäten Gerhard Ingerl, Daniela Karl, Emanuel Lange und Hans Stark für ihre Unterstützung, die stets konstruktive Zusammenarbeit und das Engagement. Für die wertvolle Zeit und den Einsatz in der Pfarrgemeinde wurden die ehemaligen Pfarrgemeinderäte mit einem Geschenkkorb belohnt.
Hoffnungsvoll gemeinsam Innehalten
Harmonische Strahler rückten die Architektur der Christkönigskirche in ein ganz besonderes Licht und boten, ergänzt durch unzählige Teelichter, Raum für Einkehr. Rund 160 Besucher folgten der Einladung zur Fastenandacht, die unter dem Thema „Zeit für mich – Zeit für Gott“ stand. Es wurde ein Abend, der die Hektik des Alltags vor der Kirchentür ließ und die Vorfreude auf Ostern spürbar machte. Schon beim Betreten der Kirche umfing die Gäste eine meditative Atmosphäre. Barbara Buchner gestaltete den Abend musikalisch. Mit einfühlsamem Gesang, den Klängen ihrer Flöte und Begleitung an der Gitarre schuf sie eine Klangwelt, die die Herzen der Anwesenden unmittelbar berührte. Im Zentrum der Andacht standen Impulse, welche die klassische Fastenzeit als wertvolle „Umkehrzeit“ beleuchteten. Die Texte regten dazu an, den eigenen Lebensstil zu hinterfragen und den tieferen Sinn der Vorbereitungszeit auf das Osterfest neu zu entdecken. Besonders eine vorgetragene Geschichte blieb im Gedächtnis. Sie schilderte lebensnah, wie Glaube mitten im Alltag möglich ist – nicht als Pflichtaufgabe, sondern als Kraftquelle. In Momenten wohltuender Stille konnten die Besucher dem Gedanken nachhängen, dass der Glaube dann am schönsten ist, wenn er ganz selbstverständlich in das tägliche Leben einfließt. Mit einer spürbaren inneren Ruhe verließen die Besucher gestärkt die Kirche.























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