Pfarreiengemeinschaft

Christkönig Saal • St. Oswald Teuerting

Zweiter Sonntag der Osterzeit

Aus der Regensburger Sonntagsbibel:

 

Zweiter Sonntag der Osterzeit

Weißer Sonntag

Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit

Tagesgebet:

Barmherziger Gott,

durch die jährliche Osterfeier

erneuerst du den Glauben deines Volkes.

Lass uns immer tiefer erkennen,

wie heilig das Bad der Taufe ist,

das uns gereinigt hat,

wie mächtig dein Geist,

aus dem wir wieder geboren sind,

und wie kostbar das Blut, durch das wir erkauft sind.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Evangelium Joh 20,19-31

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

Am Abend dieses ersten Tages der Woche,

als die Jünger aus Furcht vor den Juden

bei verschlossenen Türen beisammen waren,

kam Jesus,

trat in ihre Mitte

und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!

Nach diesen Worten

zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite.

Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen.

Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch!

Wie mich der Vater gesandt hat,

so sende ich euch.

Nachdem er das gesagt hatte,

hauchte er sie an

und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!

Denen ihr die Sünden erlasst,

denen sind sie erlassen;

denen ihr sie behaltet,

sind sie behalten.

Thomas, der Didymus genannt wurde, einer der Zwölf,

war nicht bei ihnen, als Jesus kam.

Die anderen Jünger sagten zu ihm:

Wir haben den Herrn gesehen.

Er entgegnete ihnen:

Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe

und meine Hand nicht in seine Seite lege,

glaube ich nicht.

Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt

und Thomas war dabei.

Da kam Jesus bei verschlossenen Türen,

trat in ihre Mitte

und sagte:

Friede sei mit euch!

Dann sagte er zu Thomas:

Streck deinen Finger hierher aus

und sieh meine Hände!

Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite

und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!

Thomas antwortete und sagte zu ihm:

Mein Herr und mein Gott!

Jesus sagte zu ihm:

Weil du mich gesehen hast, glaubst du.

Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

Noch viele andere Zeichen

hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan,

die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind.

Diese aber sind aufgeschrieben,

damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist,

der Sohn Gottes,

und damit ihr durch den Glauben

Leben habt in seinem Namen.

Aus der Predigt am 15.04.2007:

Im heutigen Evangelium erfahren wir auch von der Begegnung des Apostels Thomas mit dem auferstandenen Herrn: Der Apostel darf seine Wundmale berühren, und so erkennt er ihn – erkennt ihn über die menschliche Identität dieses Jesus von Nazareth hinaus in seiner wahren und tiefsten Identität: „Mein Herr und mein Gott“ (Joh 20,28). Der Herr hat seine Wundmale in die Ewigkeit mitgenommen. Er ist ein verwundeter Gott; von der Liebe zu uns hat er sich verwunden lassen. Die Wundmale sind uns Zeichen, dass er uns versteht und dass er sich von der Liebe zu uns verwunden lässt. Diese seine Wundmale – wie können wir sie in der Geschichte unserer Zeit anrühren, da er sich immer wieder für uns verwunden lässt. Wie sind sie uns Gewissheit und Trost seines Erbarmens! Und wie sehr sind sie auch für uns Gewissheit dessen, wer er ist: „Mein Herr und mein Gott“. Und wie sehr sind sie uns Verpflichtung, uns für ihn verwunden zu lassen.

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